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Das Altarbild am Hochaltar zeigt eine Begebenheit aus dem Leben des Kirchenpatrons Jodok, eines Fürstensohnes aus der Bretagne, der sich später als Priester in die Einsamkeit zurückgezogen, 655 eine Einsiedelei gebaut hat und am 13.Dezember 669 gestorben ist.
Weithin bekannt wurde diese Wallfahrtskirche durch den St.-Jodok-Ritt, jedes Jahr immer am vierten Sonntag im Juli. Er geht auf ein Gelübde der Tännesberger aus dem Jahr 1796 zurück. Damals ist der Markt von einer schrecklichen Viehseuche heimgesucht worden, die weit über 200 wertvolle Horntiere dahingerafft hatte. In ihrer großen Not beteten die Tännesberger zum heiligen Jodok und gelobten alljährlich eine Reiterprozession, wenn sie erhört würden.
Seitdem wird dieses Gelübde mit einigen wenigen Unterbrechungen bis auf den heutigen Tag durchgeführt. Trotz eines größeren Rahmenprogramms steht die Erfüllung des Gelübdes am Sonntagvormittag immer im Mittelpunkt. Betend und singend ziehen die vielen Gläubigen mit dem Allerheiligsten, das auf einem Wagen von Pferden gezogen wird, vom Markt hinaus zur Wallfahrtskirche. Weit über 200 Reiter in historischen Kostümen begleiten den Kirchenzug. Zum Auftakt des St.-Jodok-Ritts gibt es nun schon seit einigen Jahren immer eine Woche vorher in der Wallfahrtskirche ein Konzert.
Den großen Bekanntheitsgrad dieser oberpfälzischen Wallfahrtskirche bezeugt auch das Wiener Pilgerkreuz aus dem Jahre 1690. Im Kirchenzug erinnert der Wiener Pilgerzug daran, der von Mitgliedern des örtlichen OWV dargestellt wird.
Das Gnadenbild am Marienaltar und die Madonna im Rosenkranz sind ein Zeichen dafür, dass die Gläubigen neben dem heiligen Jodok auch die Mutter Gottes in dieser Kirche besonders verehren.
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