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Pleystein und sein Kreuzberg
Gegen Ende des Jahres 1740 wurde bei Ausbesserungsarbeiten am Dach der Pfarrkirche neben anderem alten Gerät ein Kruzifix aufgefunden, es fehlte der Kopf und ein Arm. Der Schreinermeister Kaspar Frank hatte das Kreuz einige Jahre im Haus, machte ein neues Kreuz und ließ von einem Bildhauer einen Kopf und einen Arm anfertigen. Am Karsamstag 1746 befestigte er das Kreuz an einem Baum auf dem Hohenberg. Im Laufe der Jahre setzte ein förmlicher Zustrom zu diesem Kreuz ein. Am 24.4.1780 erfolgte unter Anweisung von Bischoff Graf Fugger die Übersetzung des Kreuzes in die Pfarrkirche. Am 1. Juni 1814 war Grundsteinlegung für den Bau der Kreuzbergkirche und die Einweihung fand am 13. September 1814 statt. Bei dieser Einweihung wurde das Kreuz vom Hohenberg, welches sich in der Pfarrkirche befand auf den Kreuzberg hinaufgetragen. Am 26. Mai 1847 wurde mit der Erweiterung des Kreuzberges um 18 Fuß begonnen.
Bei dem Brand von 10. Juni 1901 wurde die Kirche bis auf die Umfassungsmauer vernichtet. Über die Ruine wurde ein Notdach gemacht und diente lange Zeit als Pfarrkirche. Am 16. Mai 1908 wurde die Kirche von Bischof Antonius von Henle konsekriert.
Im Jahre 1902 war der Rohbau des Kloster fertig. Am 29. August 1903 wurde das fertige Kloster den Augustinerorden übergeben.
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